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Bulgarien führt den Euro ein: Neue Chancen für Unternehmen ab 2026

Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 hat Bulgarien den Euro eingeführt und ist damit offiziell der 21. Mitgliedstaat der Eurozone. Für Unternehmen bringt der Währungswechsel nicht nur neue Regeln und Fristen mit sich, sondern vor allem mehr Planungssicherheit und attraktive wirtschaftliche Chancen. Die AHK Bulgarien gibt einen Überblick über die wichtigsten Auswirkungen für die Wirtschaft.

Nach dem Beschluss des Rates der Europäischen Union im Juli 2025 wurde der bereits seit Jahren bestehende feste Wechselkurs offiziell bestätigt:
1 EUR = 1,95583 BGN. Damit ist die bisherige Kopplung des Lew an den Euro nun vollständig in die gemeinsame Währung übergegangen.

Seit dem 1. Januar 2026 ist die Bulgarische Nationalbank (BNB) Teil des Eurosystems; ihr Gouverneur nimmt nun auch im EZB-Rat Platz. Bulgarien ist damit vollständig in die geldpolitischen Entscheidungsstrukturen der Eurozone integriert.

Vorteile für Unternehmen

Für Unternehmen ergeben sich aus dem Eurobeitritt klare Pluspunkte:

  • Höhere Planungssicherheit durch Wegfall von Wechselkursrisiken
  • Stabile Finanzierungsbedingungen und leichterer Zugang zu Kapital
  • Geringere Transaktionskosten im grenzüberschreitenden Handel
  • Vertiefte Integration in den europäischen Binnenmarkt

Was Unternehmen jetzt beachten müssen, finden Sie auf der Website der AHK Bulgarien.

Quelle: AHK Bulgarien