EIC Pathfinder und EIC Accelerator – Rekordzahl der eingereichten Anträge

München 07.12.2023

Bis zum 8. November, der letzten Frist für die Full Applications im Jahr 2023, haben 1083 Bewerber ihre Anträge beim EIC Accelerator, einem Instrument des Europäischen Innovationsrats, eingereicht. Eine Rekordzahl seit der Veröffentlichung des Programms!

 

Die Nachfrage nach Mischfinanzierungen (Blended Finance) ist nach Angaben von EEN Bayern Mitglied BayFornach wie vor groß - 666 Unternehmen (61% aller Antragsteller) interessierten sich dafür. Während 148 Unternehmen nur Zuschüsse beantragten, stellten 269 Unternehmen einen Antrag für Zuschüsse mit der Möglichkeit von Kapitalbeteiligungen zu einem späteren Zeitpunkt.

17% der Gesamtanträge wurden von Unternehmen mit weiblichen Geschäftsführern eingereicht. Die Antragsteller kommen aus 39 verschiedenen Ländern, wobei die meisten Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich und Israel stammen. Die erfolgreichen Unternehmen werden im Januar zu einem Pitch vor einer Jury aus Investoren und Wirtschaftsexperten eingeladen. Die Auswahlentscheidungen werden für Ende Februar erwartet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Für den EIC Pathfinder, dem EU-Förderinstrument für risikoreiche, gewinnbringende und interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Spitzenforschung, haben bis zum 25. Oktober 371 Antragsteller ihre Projektvorschläge eingereicht. Die Konsortien umfassten insgesamt 2077 Teilnehmer und beantragten Fördermittel in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Die Anträge verteilen sich wie folgt auf die fünf „Challenges“: 116 unter “Responsible Electronics”, 81 unter “Precision nutrition”, 69 unter “Clean and effcient Cooling”, 66 unter  “Architecture, Engineering and Construction digitalisation for a novel triad of design, fabrication, and materials” und 39 unter “In-space solar energy harvesting for innovative space applications”.

Die Antragsteller kommen aus 41 Ländern. Das vorläufige Gesamtbudget für diese Aufforderung beläuft sich auf 163,5 Mio. Euro, die voraussichtlich zu etwa gleichen Teilen auf die einzelnen „Challenges“ verteilt werden. Die Ergebnisse werden im März 2024 vorliegen. Weitere Informationen finden Sie hier.