Förderprojekt: „EIC Accelerator“

Brüssel 25.03.2024

„EIC Accelerator“ fördert 42 Unternehmen aus 15 Ländern mit 285 Millionen Euro, während der „EIC Transition“ 27 Projekte für Technologievalidierung unterstützt.

 

Im neuesten EIC Accelerator wurden 42 Unternehmen aus 15 Ländern ausgewählt, die mit insgesamt 285 Millionen Euro gefördert werden. Deutschland führt mit den meisten geförderten Unternehmen. Darunter befindet sich auch das bayerische Unternehmen „Omegga". Die Auswahl erfolgte nach einem äußerst wettbewerbsintensiven Prozess, bei dem 242 Unternehmen von erfahrenen Investoren und Unternehmern interviewt wurden. 62 % der ausgewählten Unternehmen werden Zuschüsse und Eigenkapitalinvestitionen kombinieren. Die ausgewählten Firmen wie Alias Robotics aus Spanien und IQM Finland bieten innovative Lösungen an, die von roboterspezifischen KI-Sicherheitsplattformen bis hin zu industrietauglichen Quantencomputern reichen. Die finanzielle Unterstützung wird innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate vergeben. Weitere 193 vielversprechende Projekte werden mit dem "Seal of Excellence" ausgezeichnet. Damit sollen alternative Finanzierungsquellen gefunden werden.

Nächste Frist im September

Auch im Rahmen von EIC Transition wurden 27 Projekte ausgewählt, die nach dem endgültigen Cut-off im September 2023 gefördert werden. Die ausgewählten Vorschläge von insgesamt 257 förderfähigen Einreichungen werden jeweils Fördermittel bis zu 2,5 Millionen Euro erhalten. Unter den Projekten  aus 16 EU-Mitgliedstaaten und „Horizon Europe“ assoziierten Ländern befinden sich 6 Projekte mit einem deutschen Lead-Partner, darunter QlibriNANO aus München. „EIC Transition“ unterstützt die Ergebnisse von „EIC Pathfinder“, „Future and Emerging Technologies“ (FET) und „ERC Proof of Concept“ Projekten, um Technologien zu validieren und zur Marktreife zu bringen. Die nächste Einreichfrist ist der 18. September 2024.