Meldungen

Bayerische Wirtschaft erwartet massive Brexit-Folgen

Bayern schadet bayerischen Unternehmen

Geschäftsperspektiven für Großbritannien im Keller

„Die Geschäftsperspektiven für Großbritannien sind in den vergangenen Monaten bereits in den Keller gerauscht“, kommentiert Sasse die Ergebnisse einer BIHK-Umfrage. Der Saldo der Geschäftserwartungen bayerischer Unternehmen in Großbritannien erreicht aktuell einen Negativ-Rekord von minus 35 Punkten. Die Zahl gibt die Differenz der positiven und negativen Einschätzungen an und bedeutet, dass der Anteil der Pessimisten stark überwiegt. Im Gegensatz dazu bewerten die Unternehmen die Geschäftsaussichten in der Eurozone mit einem Saldowert von plus 20 Punkten deutlich positiver.

Exportrückgang

Die bayerischen Exporte nach Großbritannien hatten bereits 2016 gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent abgenommen. In den Brexit-Verhandlungen sollten aus Sicht der Unternehmen die folgenden Fragen Priorität haben: 87 Prozent der Befragten setzen sich wie im EU-Binnenmarkt für einen freien Warenverkehr ohne Zölle oder andere Einschränkungen ein. Möglichst wenig Bü-rokratie durch den Brexit wünschen sich 83 Prozent der Unternehmen. Der weitere freie Kapital- und Zahlungsverkehr mit Großbritannien wird von 63 Prozent der Unternehmen gefordert. Jeweils rund die Hälfte der Betriebe bewerten die Personenfreizügigkeit und eine rasche Brexit-Umsetzung mit hoher Priorität.

Investiotionsverlagerungen in andere Länder

„Die langfristigen wirtschaftlichen Folgen des Austritts sind von den künftigen Vereinbarungen zwischen der EU und Großbritannien abhängig“, so BIHK-Präsident Sasse. Die EU-Verträge sehen einen Zeitraum von zwei Jahren für diese Verhandlungen vor. „In dieser Phase der Unsicherheit ist eine deutliche Investitionszurückhaltung von beiden Seiten zu erwarten“, fürchtet Sasse. Die BIHK-Umfrage ergab, dass fast jedes zehnte bayerische Unternehmen Investitionsverlagerungen aus Großbritannien in andere Länder plant, vor allem nach Deutschland und in andere EU-Länder.

Etwa 125.000 Arbeitsplätze in Bayern hängen vom Handel mit dem Vereinigten Königreich ab. Bayerische Unternehmen haben bis heute in Großbritannien Produktions- und Betriebsanlagen im Wert von rund 20 Milliarden Euro aufgebaut. Es gibt circa 500 Niederlassungen bayerischer Firmen in Großbritannien, die nahezu 60.000 Mitarbeiter beschäftigen und einen jährlichen Umsatz von 36 Milliarden Euro erwirtschaften. Britische Unternehmen haben in Bayern 220 Niederlassungen und beschäftigen rund 34.000 Mitarbeiter. Sie erzielen hier Umsätze in Höhe von rund 20 Milliarden Euro.

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IHK-Exportbericht Bayern

Die Dynamik der bayerischen Exporte in verschiedene, insbesondere asiatische Schwellenländer war 2012 zum Teil sehr gut. Die größte Exportzunahme verzeichneten allerdings die USA mit einem Anstieg um 19 %. Dagegen enttäuschten die Länder der Euro-Zone, insbesondere die südeuropäischen Krisenstaaten, mit schwachen Ausfuhrzahlen für bayerische Produkte. 

Der IHK-Exportbericht 2012/13 informiert jedoch nicht nur über die wichtigsten Exportmärkte für bayerische Unternehmen im Jahr 2012, sondern nennt auch die Gründe der Unternehmen für Auslandsinvestitionen und stellt die nötigen Rahmenbedingungen im Ausland dar. 

Die Exportschlager unter den bayerischen Produkten sind weiterhin Fahrzeuge, gefolgt von Maschinen sowie elektrotechnischen und chemischen Erzeugnissen. Auch die TOP-3 der Absatzmärkte blieben unverändert im vergangenen Jahr: Rang 1 belegt die USA mit einem Exportvolumen von 18 Mrd. Euro, gefolgt von China mit 15 Mrd. Euro. Auf Rang 3 hält sich Bayerns wichtigstes Nachbarland Österreich mit 14 Mrd. Euro. 

Die Publikation steht hier zum Download für Sie bereit.

In gedruckter Form kann die aktuelle Broschüre kostenfrei bei der IHK München bestellt werden.

 

 

 

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Bis zu 200.000 Euro Förderung sichern!

Vom 15. Mai bis 30. Juni haben deutsche und europäische Unternehmen wieder die Möglichkeit, sich mit Ihren Projektideen beim Förderprogramm develoPPP.de zu bewerben, um eine Ko-Finanzierung für Ihr Projekt in einem Entwicklungs- oder Schwellenland zu erhalten. Die konzeptionell besten und effiziförderfördentesten Ansätze können mit bis zu 200.000 EUR gefördert werden.

Mit develoPPP.de fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen.

Teilnahmevoraussetzungen

Kriterien: Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens müssen die Finanzierbarkeit des Vorhabens gewährleisten und seine Nachhaltigkeit sicherstellen (mind. 10 Mitarbeiter/-innen, drei Jahre am Markt, Jahresumsatz mind. 1 Mio. Euro, langfristiges unternehmerisches Engagement im Zielland). Das Unternehmen übernimmt die Verantwortung für die Realisierung des Vorhabens in finanzieller, personeller und inhaltlicher Hinsicht. Das Projekt muss innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein und wird danach vom Unternehmen eigenständig weitergeführt.

Weiterführende Informationen und die Teilnahmeunterlagen: http://www.developpp.de/de/content/bewerbung

Der EZ-Scout des Außenwirtschaftszentrums Bayern, Oliver Wagener (Email: oliver.wagener@muenchen.ihk.de, Tel. 089/5116-2032) informiert und berät Sie gerne.

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Brexit: Umfrage unter deutscher Wirtschaft

Brexit: Düstere Aussichten

Am morgigen Mittwoch unterrichtet UK-Regierungschefin Theresa May Brüssel offiziell über den Austrittswunsch des Vereinigten Königreichs. Keine gute Nachricht meinen in Großbritannien aktive deutsche Betriebe. Das zeigt nun eine Sonderauswertung der Umfrage "Going International", die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorlegt.

Der Brexit wird den Geschäften deutscher Unternehmen mit dem Vereinigten Königreich erheblich schaden", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bereits in den kommenden Monaten sei mit weiteren Rückgängen beim Handel zu rechnen. "Bemerkenswert: Vier von zehn Unternehmen erwarten schlechtere Geschäfte."

Auch bei den Investitionen werde es langfristig eine starke Abschwächung der bisherigen positiven Entwicklung geben, so Schweitzer. Fast jedes zehnte Unternehmen plane bereits heute Investitionsrückverlagerungen – "obwohl die Austrittskonditionen noch lange nicht bekannt sind". Damit sollten Nachteile durch den Austritt aus der EU ausgeglichen werden. In diesem Umfrageergebnis zeige sich auch die Unsicherheit der deutschen Unternehmen über die Folgen des Ausstiegs.

Hier finden Sie die Sonderauswertung.

Quelle: DIHK

 

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WermussandenAFUzahlen? VonderneuenRegelungbetroffensindalleUnternehmeninDänemark,diezurZahlungderArbeitsmarktzusatzrenteATPverpflichtetsindsowieausländischeArbeitgeber,dieinDänemarkDienstleistungenerbringen. Beiträgeeingeführt DerBeitragproVollzeitäquivalentfür2017wurdenunauf7,20DänischeKronenfestgesetzt.DasentsprichtaktuelletwaeinemEuro

Dänemark: Mitarbeiterentsendung – Arbeitsmarktfond – Umlage 2017 neu festgesetzt

gerade unter Berücksichtigung der relativ niedrigen Jahresbeträge. Ob hier zeitnah Entlasungsmaßnahmen wie Bagatellgrenzen oder Jahresrechnungen eingeführt werden, steht nicht fest. Unklar ist weiterhin, ob auch Arbeiten, die nicht durch einen geltenden Tarifvertrag geregelt werden, unter die Zahlpflicht für den AFU fallen. Bei weiteren Fragen zur Mitarbeiterentsendung nach Dänemark wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige IHK oder Handwerkskammer. 
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Das Handwerk im Ausland: Angebote für Handwerker in der Entwicklungszusammenarbeit

Auch die Entwicklungszusammenarbeit hat das große Potential im Handwerk erkannt und möchte qualifizierte Fachleute für ein Engagement in außereuropäischen Wachstumsmärkten gewinnen.

Ob bei der dualen Ausbildung oder bei der Unterstützung kleiner Unternehmen: ein jeder – vom selbständigen Betriebsinhaber über den Meister bis zum Gesellen – kann einen wertvollen Beitrag leisten. Und sich zudem für neue Geschäftschancen in der Zukunft rüsten.

Termin-Tipp im November

Mit der Info-Veranstaltung „Das Handwerk im Ausland: Angebote für Handwerker in der Entwicklungszusammenarbeit“ am 29. November zeigen wir Ihnen gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die verschiedenen Möglichkeiten auf, sich hier zu engagieren.   Das Ganze findet statt von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr im Bildungszentrum der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Mühldorfstraße 6, 81671 München, Raum B 2.12 (Haus B, 2. Stock).

>>> HIer finden Sie weitere Informationen!

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Einheitspatent und Einheitliches Patentgericht: Bald ist es soweit

Patentanmeldung leicht gemacht

Einheitspatent in allen EU-Staaten gültig

Das Einheitspatent soll vom Europäischen Patentamt erteilt werden und automatisch in allen EU-Staaten gelten. Das spart Unternehmen viel Zeit und Geld. Das einheitliche Patent – oder das "europäische Patent mit einheitlicher Wirkung" – ist ein vom Europäischen Patentamt (nach den Vorschriften und Verfahren des Europäischen Patentübereinkommens) erteiltes europäisches Patent, dem auf Antrag des Patentinhabers einheitliche Wirkung für das Hoheitsgebiet der teilnehmenden Mitgliedstaaten verliehen wird. Für die Übersetzungsregelungen wurde die bewährte Sprachregelung mit den drei Amtssprachen Deutsch, Englisch und Französisch übernommen. Damit sind nach der Erteilung des Patents keine manuellen Übersetzungen mehr nötig, wenn sich der Inhaber für ein einheitliches Patent entscheidet.

Neben dem einheitlichen Patent ist ein einheitliches Patentgericht geplant. Derzeit entscheiden nationale Gerichte und andere Behörden über die Verletzung und Rechtsgültigkeit europäischer Patente. In der Praxis führt dies zu Problemen z.B. bei der Durchsetzung oder beim Widerruf eines europäischen Patents, was etwa hohe Kosten oder mangelnde Rechtssicherheit nach sich ziehen kann.

Quelle: Newsletter Handwerkskammer München, Europäisches Patentamt, Handelsblatt

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Erasmus wird 30

Förderprogramm Erasmus feiert Jubiläum

Europäisches Austauschprogramm Erasmus

Über eine Million Teilnehmer

Seit 1987 haben mehr als 1,3 Millionen Deutsche an dem Programm teilgenommen, von 2014 bis 2020 werden aus Deutschland 660.000 Teilnehmer erwartet. Seit der Einführung von Erasmus+ im Jahre 2014 haben bereits zwei Millionen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund die Chance wahrgenommen, im Ausland zu studieren, eine Ausbildung zu machen, sich freiwillig zu engagieren und Erfahrungen zu sammeln. Für Erasmus+ stellt die EU-Kommission bis 2020 ein Gesamtbudget von knapp 14,8 Mrd. Euro bereit. Das bedeutet 40 Prozent mehr Finanzierung im Vergleich zum Vorgänger-Programm. Zurzeit beteiligen sich die 28 Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Norwegen, Liechtenstein, die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien an Erasmus+.

Zum 30. Geburtstag von Erasmus finden im gesamten Jahr 2017 zahlreiche Veranstaltungen auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene statt – unterstützt und inspiriert durch ehemalige Erasmus-Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Kommission möchte auf diesen Veranstaltungen und durch Online-Konsultationen einen offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber führen, wie das Programm gestärkt werden kann, sodass es auch künftig konstruktiv Beiträge zur europäischen Gesellschaft beiträgt.

Für Erasmus+ sind in Deutschland drei Nationale Behörden verantwortlich (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Kultusministerkonferenz). Vier Nationale Agenturen sind für dessen Umsetzung zuständig – die Nationale Agentur „Jugend für Europa“ für den Bereich Jugend, die Nationale Agentur im Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz für den Schulbereich, die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit beim DAAD für den Bereich der Hochschulbildung und die Nationale Agentur „Bildung für Europa“ beim Bundesinstitut für Berufsbildung für den Bereich der beruflichen Bildung und Erwachsenenbildung.

Weitere Informationen zu Erasmus:

Factsheet: Von Erasmus zu Erasmus+: 30 Jahre Erfolgsgeschichte

Alle Pressemitteilungen sowie das Toolkit zu "30 Jahre Erasmus+": Infografiken, Factsheets und Visuals

Festveranstaltung zum Start des Jubiläums in Deutschland: Erasmus+ - 30 Jahre Europäische Zusammenarbeit in der Bildung

Länderspezifische Informationen und Statistiken zu Erasmus

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China: Warnung vor Betrug

In den letzten Wochen haben in den AHK Büros Greater China die Meldungen unseriöser Firmenanfragen aus China wieder deutlich zugenommen. Dabei entwickeln auch die Betrüger immer neue Strategien, um unrechtmäßige Zahlungen zu erhalten, u. a. wurden Notargebühren, Vorauszahlungen auf Garantien, Bankgebühren oder eine Stempelsteuer für den Vertrag gefordert.

Die AHK Experten haben ihre früher veröffentlichte Datei mit Informationen zu diesem Thema überarbeitet.

Das aktualisierte Informationsblatt zu Betrugsfällen aus China finden Sie rechts unter Downloads.

Da sich die Vorgehensweise häufig gleicht, soll Ihnen die nachfolgende Frageliste dabei helfen, entsprechenden Anfragen mit der gebotenen Vorsicht zu begegnen.

  1. Handelt es sich um einen Geschäftsabschluss mit hohem Auftragsvolumen auch im Verhältnis zu Ihrem Jahresumsatz? Kommt die Anfrage überraschend?
  2. Wurde Ihr Angebot relativ schnell und ohne nennenswerte Nachverhandlungen oder Forderungen nach Preisnachlass akzeptiert?
  3. Sind die Zahlungsbedingungen sehr günstig für Sie? (Vorauszahlung, frühe L/C Eröffnung)
  4. Benutzen die chinesischen Ansprechpartner E-Mail-Adressen von "Yahoo", "Hotmail", "163.com", "sohu.com", vip.sina.com oder anderen kostenfreien Anbietern?
  5. Wird auf eine schnelle Vertragsunterzeichnung in China gedrängt?
  6. Erhielten Sie genaue Daten über die Bankverbindung des Geschäftspartners?
  7. Verläuft die Kommunikation mit den chinesischen Ansprechpartnern im Wesentlichen über E-Mail, Fax und Mobiltelefonnummern (#86 138...) oder
  8. ist es Ihnen bisher gelungen, unter der von der chinesischen Seite angegebenen Festnetznummer jemanden zu erreichen?
  9. Verfügt das Unternehmen über einen eigenen Internetauftritt? Scheint die Firma mit vielen sehr unterschiedlichen Produkten zu handeln?
  10. Wurden technische Details / Spezifikationen besprochen oder abgefragt?
  11. Haben Sie Informationen zum genauen Verwendungszweck bzw. dem Endkunden für Ihre Produkte erhalten?

Das komplette Merkblatt zu Betrugsfällen aus China finden Sie rechts unter Downloads.

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EU-Anti-Folter-Verordnung: EU regelt Genehmigungspflichten neu

Die bisherige Regelung wird von der EU nun durch VO 2016/2134 ergänzt.‎ Die im Anhang II der BasisVO 1236/2005 idgF gelisteten Güter unterliegen nun einem Verbot nicht nur in der Ausfuhr in bzw. Einfuhr aus Drittstaaten (Ausnahme: für Museen), sondern auch in der Durchfuhr, Vermittlung; verboten ist die technische Hilfe, Ausbildungstätigkeiten, die Präsentation auf Messen und Ausstellungen und das zur Verfügung Stellen von Werbeflächen und -zeiten. Güter des Anhangs III, die auch zu legitimen Zwecken verwendet werden können, unterliegen einer Genehmigungspflicht nicht nur für die Ausfuhr in Drittstaaten, sondern nun auch die Durchfuhr (bei Kenntnis einer späteren Verwendung zu Folterzwecken); genehmigungspflichtig sind auch Vermittlungstätigkeiten und die technische Hilfe im Zusammenhang mit Anhang III-Gütern.

Genehmigugnspflicht für Ausfuhr in Drittstaaten

Güter des neuen Anhangs IIIa (Güter, die zur Vollstreckung der Todesstrafe verwendet werden könnten; es handelt sich um Barbiturate und Erzeugnisse, die ein erfasstes Barbiturat enthalten) unterliegen einer Genehmigungspflicht für die Ausfuhr in Drittstaaten, bei Durchfuhr (bei Kenntnis einer späteren Verwendung zu vorgenannten Zwecken), technischer Hilfe und Vermittlung. Die Güter des Anhangs IIIa waren großteils bisher im Anhang III genannt. Die neue VO 2016/2134 regelt auch erstmals die Arten der möglichen Genehmigungen:

  • Einzelgenehmigung: für alle genehmigbaren Güter
  • Globalgenehmigung: für Güter des Anhangs III und IIIa

EU-Allgemeingenehmigung GEA 1236/2005: für Güter des Anhangs IIIa bei Ausfuhren nach Bestimmungszielen, die im Anhang IIIb/Teil 2 ausdrücklich genannt sind (Detailbestimmungen siehe VO 2016/2134). Die VO 2016/2134 trat am 16.12.2016 in Kraft.

(Quelle: IHK München)

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EU stimmt für harten Kurs beim Brexit

Dies deckt sich mit den Empfehlungen der EU-Kommission an den Rat der Europäischen Union vom 03.05.2017. Mit der endgültigen Verabschiedung des Vorschlages am 22.05.2017 durch den Rat der Europäischen Union für „Allgemeine Angelegenheiten“ wurde der Beginn der Verhandlungen offiziell genehmigt und die EU-Kommission als Verhandlungsführerin bestimmt.

Zeitplan bestimmend

Zentraler Punkt der aufgestellten Richtlinien ist die zeitliche Abfolge der Verhandlungen. Diese sollen demnach in zwei Phasen erfolgen. Zunächst müssen die Verhandlungspartner für Klarheit über die exakten Bedingungen des Austrittes sorgen. Erst anschließend könnten Gespräche über die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich aufgenommen werden. Damit wird der Forderung der britischen Premierministerin Theresa May nach parallel laufenden Verhandlungen über ein neues Freihandelsabkommen eine klare Absage erteilt. Diese gibt sich derweil unbeeindruckt und beharrt weiter auf ihrer Forderung nach Parallelverhandlungen.

Inhalte der EU

Inhaltlich setzt die EU vier Schwerpunkte:

  • Wichtigstes Anliegen ist die Wahrung von Status und Rechten der Bürger sowohl der verbleibenden 27 EU-Staaten als auch des Vereinigten Königreiches.
  • Des Weiteren gilt es, eine Einigung hinsichtlich der finanziellen Verpflichtungen Großbritanniens gegenüber der EU zu erzielen. Nach einer ersten Einschätzung der EU-Kommission müssten die Briten mit einem Betrag von mindestens 60 Milliarden Euro rechnen. London hingegen taxiert die offene Schuld auf rund 20 Milliarden Euro.
  • Dritter Punkt ist die Vermeidung einer harten Grenze zwischen Irland und Nordirland.
  • Schlussendlich müssen zudem geeignete Regelungen zur Streitbeilegung sowie zum exakten Ablauf der Trennung gefunden werden.

Rund 11 Monate nach dem Austritt Großbritanniens liegen damit die Forderungen beider Seiten auf dem Tisch. Kurz vor Beginn der Gespräche zeichnen sich deutliche Konfrontationspunkte zwischen Europa und dem Vereinigten Königreich ab. Besonders der zeitliche Ablaufplan der Kommission sowie die Höhe der Rückzahlungen dürften für hitzige Diskussionen sorgen. Die Verhandlungen über den Brexit sollen in den Tagen nach den britischen Neuwahlen am 08.06.2017 beginnen.

(Quelle: IHK München)

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Horizon 2020: Wo sind die deutschen Experten?

Die EU-Kommission hat für das Förderprogramm HORIZON 2020 Expertengruppen eingerichtet, die sich zu Schwerpunkten des Programms äußern sollen. Insofern haben diese Sachverständigengruppen einen großen Einfluss auf Inhalte und Themenschwerpunkte der zukünftigen Förderausschreibungen.

Nun wurde die vorläufige Zusammensetzung dieser Gruppen veröffentlicht. Dabei fällt auf, dass deutsche Experten – trotz der Wichtigkeit - eher selten in den Sachverständigenlisten zu finden sind! Gerade Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen fehlen!

Für interessierte Experten ist eine Anmeldung aber immer noch möglich! Der Aufruf zur Interessenbekundung (Call for expressions of interest) ist während der gesamten Laufzeit von Horizon 2020 offen. Das Formular ist hier zu finden. Die Mandate der Experten laufen über zwei Jahre und können noch einmal um weitere zwei Jahre verlängert werden. Die bereits eingerichteten Expertengruppen und deren aktuelle Zusammensetzung kann man dem Online-Register der EU-Kommission entnehmen. 

Folgende Expertengruppen zum HORIZON 2020 sind vorgesehen:1.      Zugang zu Risikokapital2.      Klima, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe3.      Europäische Forschungsinfrastrukturen4.      Europa in einer sich verändernden Welt, innovative und selbstreflektierende Gesellschaften5.      Ernährungssicherung, Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Wasserforschung,          Biowirtschaft und Biotechnologie6.     Zukunftstechnologien (Future and Emerging Technologies - FET)7.     Gesundheit, Demografischer Wandel und Wohlbefinden8.     Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)9.     Marie-Skłodowska-Curie-Aktivitäten zur Mobilität und Ausbildung von Wissenschaftlern10.   Nanotechnologien, Neue Materialien, Technologien, Be- und Verarbeitung11.   Sichere, saubere und effiziente Energien sowie Euratom12.   Sichere Gesellschaften – Schutz der Freiheit und Sicherheit Europas und seiner Bürger13.   Intelligenter, grüner und integrierter Verkehr14.   Raumfahrt15.   Informations- und KommunikationstechnologienDie einzelnen Gruppen sind hier zu finden.

 

 

 

 

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Europäischer Unternehmensförderpreis 2017

Startschuss für den deutschen Vorentscheid für den Europäischen Unternehmensförderpreis 2017

Preis macht bekannt

Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus: „Das ist eine gute Sache. Dieser Preis macht vorbildliche Initiativen europaweit bekannt und kann dem Unternehmertum vor Ort neue Impulse geben. Ich freue mich daher über zahlreiche Bewerbungen.“

Ausgelobt wird der Preis in den 28 Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Norwegen, Serbien und der Türkei. Teilnahmeschluss ist der 5. Mai 2017. Die Sieger des deutschen Vorentscheids dürfen zur Preisverleihung der Kommission im November 2017 nach Tallinn. Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie das Anmeldeformular sind beim RKW Kompetenzzentrum (Tel.: 06196/495-2820; E-Mail: EnterpriseAward@rkw.de) erhältlich. Ganz neu ab diesem Jahr ist die Möglichkeit zur Online-Bewerbung unter www.europaeischer-unternehmensfoerderpreis.de, wo ebenfalls alle wichtigen Informationen zum Wettbewerb zu finden sind.

 

Informationen zum Wettbewerb: www.europaeischer-unternehmensfoerderpreis.de.

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undregelt-

Funkanlagen und harmonisierte Normen

wie der Name bereits sagt - in Zukunft nur noch das Inverkehrbringen von Funkanlagen.
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Israelis konsumieren mehr alkoholische Getränke

Der israelische Markt für alkoholische Getränke expandiert. Zwar liegt der Alkoholverbrauch unter dem Durchschnitt westlicher Industrieländer, doch nimmt er beständig zu und kletterte 2015 auf 2,8 Liter Alkohol pro Einwohner. Noch 2012 waren es nur 2,5 Liter. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung um 1,8 bis 2,0% pro Jahr. Im Gesamtergebnis gehört das Land weltweit zu den am schnellsten expandierenden Märkten für alkoholhaltige Getränke. Im Jahr 2015 wurde der mit alkoholischen Getränken erreichte Umsatz auf umgerechnet rund 770 Mio. US$ geschätzt.

Ein weiteres Indiz für die Marktentwicklung ist der steigende Anteil alkoholischer Getränke an den Konsumausgaben israelischer Haushalte. Hatte er 2007 noch bei 0,27% gelegen, so nahm er 2011 auf 0,33% und 2015 auf 0,41% zu.

Die Importe expandieren schneller als der Gesamtmarkt. In den Jahren 2012 bis 2015 erhöhte sich die Einfuhr alkoholischer Getränke in Dollarpreisen um 60,8% und erreichte 174,2 Mio. US$. Der führende Importposten sind hochprozentige Getränke (SITC-Untergruppe 112.4 - Ethylalkohol, Branntwein, Likör und andere alkoholhaltige Getränke). Im Jahr 2015 entfielen auf sie 61,1% der Einfuhr alkoholhaltiger Getränke. Die wichtigsten Positionen dieser Untergruppe sind Whisky sowie andere Spirituosen und destillierte alkoholartige Getränke (vornehmlich Wodka). Zugleich sind die hochprozentigen Produkte die am schnellsten steigende Importposition.

An zweiter Stelle folgt Bier, auf das 2015 immerhin 21,1% der Einfuhr alkoholischer Getränke entfielen, während Weinimporte mit 15,8% zu Buche schlugen und gegorene Getränke mit 2,1% der Einfuhr keine wesentliche Rolle spielten.

Die Importentwicklung spiegelt die zunehmende Neigung israelischer Verbraucher wider, Geld für hochwertige ausländische Alkoholika auszugeben. Allerdings sind ausländische Getränke nicht immer am oberen Ende der Preisskala angesiedelt. Vor allem auf dem Markt für Bier haben preiswerte Marken aus dem Ausland ihren Marktanteil ausgebaut und damit den Wettbewerb auf dem israelischen Markt verstärkt.

Weiteres Marktwachstum erwartet

Für die kommenden Jahre wird mit anhaltendem Wachstum der Alkoholimporte gerechnet. Auch wenn Gesundheitsexperten den steigenden Alkoholkonsum mit Sorge beobachten, so ist seine Zunahme eine Folge der zunehmenden Angleichung israelischer Konsumgewohnheiten an westliche Vorbilder. Dieser Trend ist noch lange nicht abgeschlossen. Damit bietet der Markt für alkoholische Getränke nach wie vor neue Geschäftschancen.

>>>Lesen Sie den vollständigen Artikel bei German Trade and Invest (GTAI).

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So war's: Exporttag Bayern 2013

Am 21. November fand in der IHK Akademie zum neunten Mal der Exporttag Bayern statt.

Mit über 350 Teilnehmern, davon 300 Unternehmensvertretern und 60 Vertretern der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK), war der Exporttag Bayern die bedeutendste und bestbesuchte IHK-Außenwirtschaftsveranstaltung des Jahres 2013 in Bayern.

Im Mittelpunkt des Exporttages standen auch in diesem Jahr die individuellen Einzelberatungsgespräche der AHK-Experten mit den anwesenden bayerischen Unternehmensvertretern. Mit über 600 geführten Gesprächen wurde eine neue Rekordmarke erreicht.

Die größte Nachfrage gab es, wie schon im Vorjahr, zu den neuen Wachstums- und Schwellenländern. Die meisten Beratungsgespräche verzeichneten die Auslandshandelskammern aus China, Russland, Brasilien, Indien, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Begleitet wurden die Einzelgespräche von einem attraktiven Vortragsprogramm mit länder- und fachspezifischen Themen der Außenwirtschaft.

Im Rahmen des Exporttages Bayern wurde auch in diesem Jahr der  Exportpreis Bayern an vier kleine Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen verliehen. Die Preisträger wurden dafür ausgezeichnet, dass sie mit ihren innovativen Ideen und Produkten „Made in Bavaria“ besondere Exporterfolge erzielen konnten. Das sind die Sieger.

 

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Kooperation zwischen Handwerk und Entwicklungszusammenarbeit (EZ): ‎Angebote und Praxisbeispiele

Auf politischer Ebene wird seit Jahren eine engere Verknüpfung zwischen Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit gefordert, gerade auch mit Blick auf das Handwerk mit seiner besonderen Bedeutung für die berufliche Bildung.

Eine Vielzahl an Instrumenten und Förderangeboten sind hierfür geschaffen worden. Das Engagement vieler Handwerksorganisationen und Betriebe zeigen eindrucksvoll, dass Entwicklungszusammenarbeit-Projekte des Handwerks nachhaltige Wirkung entfalten können.

Entwicklungszusammenarbeit und Handwerk stärken

Das Ziel der Info-Veranstaltung ist es, die Kooperationsmöglichkeiten für das Handwerk mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit darzustellen und zu diskutieren und Handwerksorganisationen sowie Handwerksbetriebe für die Entwicklungszusammenarbeit zu sensibilisieren.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Gelegenheit zur Vertiefung der Kontakte und zum Networking während eines Empfangs auf der Messe.

Weitere Informationen

Wann: Donnerstag, den 9. März 2017, von 14:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr Wo: Internationale Handwerksmesse (IHM) in München, Messe München, Konferenzraum B22, oberhalb der Halle B2

Eine Teilnahmebestätigung mit Messegutscheine für freien Eintritt zur Messe erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung per E-Mail. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldeschluss ist der 3. März 2017.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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