Europäisches Parlament verabschiedet Handels- und Kooperationsabkommen (TCA)

Brüssel (27.05.2021) - Das Europäische Parlament hat in der Plenarsitzung am 27. April dem Handels- und Kooperationsabkommen (TCA) zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich zugestimmt. Das Abkommen, das seit dem 1. Januar 2021 vorläufig angewendet wurde, ist der institutionelle Rahmen, der die neuen Beziehungen zwischen der EU und dem UK seit dem 1. Januar 2021 regelt. Durch die Zustimmung des Europäischen Parlaments und dem Rat der EU ist das Abkommen seit dem 1. Mai in Kraft.

Regelungen zu den Themen Energie, Verkehr und Fischerei

Für die deutschen Unternehmen schafft das Inkrafttreten Planungssicherheit, da es somit keine Mengenbeschränkungen im Handel mit dem UK geben wird und keine Zölle für Waren mit EU/UK-Ursprung anfallen. Darüber hinaus enthält es Regelungen zu den Themen Energie, Verkehr und Fischerei sowie zu einem fairen wirtschaftlichen Wettbewerb und teilweise einheitlichen Standards, z. B. bei Umweltthemen. Einige wirtschaftsrelevante Bereiche, die nicht im Rahmen des Abkommens Erwähnung finden, werden voraussichtlich in den nächsten Wochen geregelt. Dazu zählen unter anderem eine dauerhafte Äquivalenzentscheidung der EU-Kommission zum sicheren Datenaustausch sowie das grundlegende Vorhaben, bei Finanzdienstleistungen zusammenzuarbeiten.

Quelle: DIHK News International